![]() |
|
||
|
Aktuelles |
|||
|
|
Imagefilm aus Rottenburg Stuttgart Hier geht es zum Film auf Youtube
Gesellschaft und Kirche leben durch ehrenamtliches Engagement
Der Internationale Tag des Ehrenamtes jährt sich am 5. Dezember zum 25. Mal. Ehrenamtliches Engagement ist unverzichtbarer Bestandteil einer lebendigen Gesellschaft und Kirche. Nach Auffassung des Frauenbundes muss ehren- amtliche Arbeit stärker in der Öffentlichkeit wahrge- nommen, anerkannt und gefördert werden. Die erworbenen Fähigkeiten und Qualifikationen der Ehrenamtlichen dienen einer lebendigen Gesellschaft und Kirche und sind deshalb unschätzbarem Wert. Der KDFB fordert daher die Berücksichtigung langjähriger ehrenamtlicher Verantwortung in der Rentenversicherung analog zu Erziehungs- und Pflegezeiten sowie die Anerkennung von Kompetenzen und Qualifikationen, die aus verantwortlichem ehrenamtlichem Engagement entstehen, analog zu formalen Bildungsabschlüssen zu sehen. Gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern in der Kirche KDFB verabschiedet Positionspapier
Köln, 17.10.2011 – Die Bundesdelegiertenversammlung des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB), die vom 14.- 16.10.2011 in Bonn stattfand, verabschiedete einstimmig das Positionspapier „Für ein partnerschaftliches Zusammenwirken von Mann und Frau in der Kirche“. Darin fordert der Verband, dass bei der Weiterentwicklung der Ämter, Aufgaben und Berufungen in der Kirche sowie bei deren Umsetzungen Frauen und Männer mit ihren Kompetenzen, Charismen und Lebenswirklichkeiten gleichberechtigt beteiligt werden. KDFB erfreut über Friedensnobelpreis an Frauenrechtlerinnen Der Katholische Deutsche Frauenbund
e.V. (KDFB) begrüßt die Verleihung des diesjährigen Friedensnobelpreises an die
drei Frauenrechtlerinnen Ellen Johnson-Sirleaf, Leymah Gbowee und Tawakkul
Karman außerordentlich. Ingrid Fischbach, Präsidentin des Frauenbundes, erklärt
dazu: „Wir freuen uns, dass mit dieser Auszeichnung das langjährige
Friedensengagement von drei mutigen Frauen gewürdigt wird, die sich in ihren
Heimatländern Liberia und Jemen trotz vieler Widerstände gewaltfrei, kraftvoll
und beharrlich für Gerechtigkeit und die Stärkung der Rolle von Frauen
einsetzen.“ KDFB will angemessene Beteiligung von Frauen an der Bewältigung der Finanzkrise Köln, 20.10.2011 – Der Katholische
Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) fordert die Bundesregierung auf, Frauen an allen
Entscheidungen zur Bewältigung der Finanzkrise stärker als bisher angemessen zu
beteiligen und damit einen Beitrag zur Gleichstellung und
Geschlechtergerechtigkeit zu leisten. „Die Finanzkrise berührt auch die Lebenswelt von Frauen. Geplante Maßnahmen zur Bewältigung der Krise müssen daher mögliche Auswirkungen auf die Lebenswelten von Frauen und Männern gleichermaßen berücksichtigen“, stellt KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth fest. Finanz-, fiskal- und wirtschaftspolitische Entscheidungen müssten geschlechtergerecht getroffen werden. KDFB plädiert für mehr Frauen in Führungspositionen "Weibliche Spitzenkräfte müssen endlich zur Normalität in unserer Gesellschaft werden“, erklärt Ingrid Fischbach, Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB). Es dürfe nicht länger hingenommen werden, so Fischbach, dass gut ausgebildete Frauen in Chefetagen und Abteilungsleitungen weiterhin unterrepräsentiert sind und zudem in gleichwertigen Positionen häufig deutlich weniger verdienen. Der Frauenbund fordert mit Blick auf Gleichberechtigung und Chancengleichheit eine maßgebliche Erhöhung von Frauen in Führungspositionen und plädiert für eine gesetzliche Regelung und Quotierung für Aufsichtsräte und Vorstände. „Deutschland kann es sich nicht länger leisten, angesichts des eklatanten Fachkräftemangels auf die gut qualifizierten weiblichen Arbeitskräfte zu verzichten“, stellt KDFB-Präsidentin Fischbach fest. Das Gejammer der Unternehmen, für bestimmte Funktionen und Aufgaben leider niemanden zu finden, bedeute bildlich gesehen einen Schlag in das Gesicht jeder kompetenten Frau, die einem Unternehmen gerne ihr Fachwissen und ihr Engagement zur Verfügung stellen würde. Nach Auffassung des KDFB ist eine gesetzliche Regelung nötig, denn die letzten zehn Jahre haben gezeigt, dass die von Unternehmen und Bundesregierung formulierte Selbstverpflichtung zur stärkeren Förderung von Frauen nicht erfolgreich und auch scheinbar nicht gewollt war. „Wir erwarten von der Politik und von Unternehmen, dass sie sich ernsthaft für ein partnerschaftliches und gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft einsetzen und bereit sind, Geschlechtergerechtigkeit mit ihren verschiedenen Facetten als Bereicherung und nicht als Bedrohung zu akzeptieren“, so Ingrid Fischbach, Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes. Alles andere sei Augenwischerei und entspreche weder den Anforderungen von Gleichberechtigung im Sinne des Grundgesetzes, noch den berechtigten Wünschen von Frauen, mit ihren fachlichen und beruflichen Kompetenzen wahr- und ernst genommen zu werden.
|
Berichte Der KDFB forderte am "Tag der Diakonin" mehr Frauen in kirchliche Führungspositionen Der Diözesanverband Köln des Katholischen Deutschen Frauenbundes beging am 29. April, dem Festtag der heiligen Katharina von Siena, den „Tag der Diakonin“. Damit bekräftigt der Verband seine Forderungen nach der Zulassung von Frauen zum diakonischen Dienst in der Kirche sowie nach der Besetzung kirchlicher Führungspositionen durch Frauen. „Der „Tag der Diakonin“, den wir seit 12 Jahren im Frauenbund feiern, ist ein Tag für mehr Gleichberechtigung in der katholischen Kirche. Obwohl Frauen die meisten diakonischen Aufgaben in der Kirche leisten, z.B. als Katechetin in der Vorbereitung auf Erstkommunion und Firmung, als Leiterin von Wortgottesdienstfeiern oder bei der Begleitung alter, kranker und sterbender Menschen, wird ihnen die offizielle Anerkennung als Diakonin verwehrt. Außerdem ist es an der Zeit, die Zahl von Frauen in kirchlichen Führungspositionen deutlich zu erhöhen.
|
Ständige Projekte Katharina von Siena Jakobspilgerweg Edith Stein - Patronin Europas KDFB-Projekt
"Einstieg-Umstieg-Aufstieg"
|
|
|
|||