Frauen in pastoralen Leitungsfunktionen verändern Kirche
Frauen am Altar
Sie favorisieren einen partizipativen Führungsstil, fördern Mitwirkung, stärken gemeinschaftliche Verantwortung und setzen neue pastorale Impulse. Gleichzeitig werden strukturelle Herausforderungen sichtbar, etwa begrenzte Rechte in einem klerikalen Führungsmodell und die fortbestehende Abhängigkeit von geweihten Männern sowie die Größe der pastoralen Räume und die dadurch entstehende Fülle an Aufgaben.
Zu dem Ergebnis kommt eine Studie, die gemeinsam von den katholischen Frauenverbänden in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland in Auftrag gegeben worden ist.
Die Leitung durch Frauen wird als Bereicherung wahrgenommen: Sie gilt als authentisch, kommunikativ, alltagsnah und zielgerichtet. Die Studie zeigt, dass Frauen in pastoralen Führungspositionen die Kirche durch mehr partizipative Strukturen oder Synodalität, eine aktivere Einbindung der Gemeinschaft und einen reflektierten Umgang mit Macht prägen.
