Pilgertag in Altenberg
Pilgertag 2025 St. Kunibert in Köln
Wir begannen den Pilgertag in der Krypta von St. Kunibert in Köln. Rotraut Röver-Barth begrüßte dort die Frauen und erzählte etwas zum alten „heidnischen“ Brunnenheiligtum“, zu dem noch im Mittelalter Frauen pilgerten. Vom Wasser des Brunnens und dem Gebet erhofften sie sich die Erfüllung ihres Kinderwunsches.
Wir stimmten uns dann auf den Pilgertag mit einem Pilgerschritt durch die Kirche ein. Dabei sangen wir den Text „Wechselne Pfade, Schatten und Licht: Alles ist Gnade, fürchte dich nicht.“ von Helge Burggrabe. Paola Gronau begleitete und auf der Meditationsorgel.
Pilgertag Altenberg Markuskapelle
Nach einer kurzen Fahrt nach Altenberg trafen wir uns zum gemeinsamen Gebet in der Markuskapelle, dem ältesten Bauteil der ehemaligen Abtei. Regina Illemann, unsere geistliche Beirätin, hatte für den Austauch die Bibelstelle aus dem Markus Evangelium (Kap 14,3-9) ausgesucht. Musikalisch begleitete uns Diana Rautenstrauch auf der Harfe: Wir sangen ihr Lied „On sacred ground“ und schritten gemeinsam mit dem Lied „Gut ist es, wo wir waren, gut ist es, wo wir sind, gut ist es, wo wir hingeh´n, gut ist es, wo wir sind“.
Pilgertag Altenberg 2025
Gestärkt durch ein gemeinsames Mitagessen wurden wir durch den Dom geführt. Die Architektur der alten Zisterzienserkirche bestach durch die alten Fenster, die zum Teil noch aus der Bauzeit stammten und die vielfältigen Blattmotive in den Kapitellen und Fenstern. Viele wurden dabei an das Bilderverbot im Islam und Judentum und orientalische Dekorationen erinnert.
Nach einem Spaziergang über das Gelände ließen wir den Tag mit vielen interesssanten Gesprächen und einem gemeinsamen Kaffeetrinken ausklingen.
Die Stimmung war an diesem goldigen Novembertag sehr gelöst und heiter und die Gespräche regten viel zum Nachdenken an.
